|
Da unser Campingplatz eher eng, teuer und ohne jegliche Aussicht war, bevorzugten wir es, heute zuerst ein bisschen zu fahren, um an einem schönen Plätzchen zu frühstücken. So haben wir in einem edlen Wohnquartier am Meer unseren Camper parkiert und gefrühstückt. Danach sind wir der Küste entlang weitergefahren, mit der Absicht, an einem schönen Ort am Strand zu baden und zu übernachten. Mit dem St. Clemente State Park sind wir bald fündig geworden und haben um 15.00 Uhr den letzten Platz erhalten. Dieser befindet sich auf einer Klippe und ist zu Fuss nur ein paar Minuten vom Strand entfernt, so dass Marc sich nach einem kleinen Imbiss in den hohen Wellen des pazifischen Ozeans etwas abkühlte. Beim Volleyball spielen in der Brandung wurde dann auch ich samt den Kleidern nass, was bei diesen Temperaturen aber nichts ausmachte. Beim Fotografieren der Strandambiente haben wir auf einmal drei Delphine im Ozean entdeckt, welche gemütlich in Strandnähe ihre Sprünge vorführten und sich durch nichts stören liessen. Heute Morgen gingen wir noch einmal an den Strand baden. Nach dem Mittagessen sind wir dann nach Los Angeles gefahren. Wir haben einen Campingplatz in der Nähe des Hotels Roosevelt, in welchem wir in den restlichen Tagen logieren, ausgesucht, damit wir Morgen vor der Camperabgabe unser Gepäck im Hotel deponieren können. Wer in Los Angeles mit dem Auto unterwegs ist, muss wegen den vielen Staus immer mit Verspätungen rechnen. Unser Navi hat uns diese Staus gemeldet und so konnten wir uns darauf einstellen. Bis spät in die Nacht hinein haben wir dann gepackt und geputzt. Da wir nicht wissen wie es morgens mit dem Verkehr aussieht und wir nicht plötzlich in ein Gjufel geraten wollen, sind wir heute um 05.30 Uhr aufgestanden. Beim Hotel konnten wir gut parkieren, was uns ziemlich erleichterte, war dies doch unsere grösste Sorge für den heutigen Tag gewesen. So konnten wir unser Gepäck beim Hotel lassen und fuhren anschliessend weiter ans andere Ende der Stadt zur Campervermietstation. Ohne Einwände, dafür mit einigen "oh okay" und "okay dokeys" wurde unser Camper wieder zurück genommen. Mit unseren Scootern sind wir dann zur nächsten Bushaltestelle gefahren, um zu den Citadel Outlets zu gelangen. Der Nachmittag verging dort mit lädelen sehr schnell und eine längere Bus- und Metrofahrt durch Los Angeles stand uns noch bevor. In Hollywood Highland angekommen stellten wir sofort fest, dass auf dem Walk of Fame nun doch mehr Touristen unterwegs waren als am Morgen. So sind auch wir noch ein paar Schritte gelaufen, bevor wir vor einem Stern in den Stau gerieten. Bald wurde uns klar, dass es sich hierbei um Michael Jackson's Stern handelte, welcher mit vielen Leuten, Blumen, Zeichnungen und Kerzen umstellt war. Den nächsten Tag verbrachten wir damit, die DownTown von Los Angeles zu besichtigen. Obwohl die Häuser auch gross sind, ist die Skyline weniger grossartig als New York oder San Francisco. Auch sieht man dort praktisch nur Buissnesleute und wenige Touristen. Dafür reihen sich haufenweise Starbucks Coffee's aneinander, wo auch wir zwischendurch ein erfrischendes oder koffeinhaltiges Getränk genossen. Zurück in Hollywood ist wieder mehr Leben auf den Strassen. Bis spät in die Nacht hinein (03.00 Uhr) schallt Musik bis in unser Hotelzimmer, dies trotz geschlossenen Fenstern im 8. Stockwerk. Tags darauf fuhren wir zu den Universal Studios. Natürlich sind wir an diesem sonnigen und heissen Tag nicht alleine dort, trotzdem sind die Wartezeiten vor den Bahnen und den Shows relativ erträglich. Da heute aber Samstag ist, werden keine Filme gedreht und deshalb sind kaum Leute am Arbeiten. Nichts desto trotz war die von einigen nassen und heissen Effekten geprägte Studio Tour durch die Strassen der TV-Serie „Desperate Housewives“ oder des Kinofilms „War of the Worlds (Krieg der Welten)“ sehr interessant. Die Watershow, Shrek 4D, Backdraft oder auch die Blues Brothers waren wirklich amüsant und cool inszeniert. Hingegen bei der Terminator 2:3D Show könnte man einen Hörschutz gut gebrauchen. Nun wissen auch wir, wie die Filme und Spacialeffects in Hollywood entstehen und kehren mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück ins Hotel. Denn mit dem heutigen Tag geht unsere Reise dem Ende entgegen, da wir morgen zurück in die Schweiz fliegen. Das wir die Gelegenheit wahrnehmen durften einen kleinen Teil dieser wunderbaren, abwechslungsreichen und eindrücklichen Schöpfung zu bereisen, stimmt uns aber sehr glücklich und dankbar. Um 03.00 Uhr standen wir bereits wieder auf, um eine rasante Taxifahrt durch Los Angeles zu erleben. Unser Flieger nach New York startete pünktlich und so sind wir um 15.00 Uhr in New York gelandet. Da wir bereits hier eine Zeitverschiebung hatten, gab es halt erst jetzt das Frühstück, dafür gerade mit dem Mittagessen zusammen :-). Der Weiterflug nach Zürich verzögerte sich um eine gute Stunde, trotzdem sind wir pünktlich in der Schweiz gelandet, wo wir von Papi (Guido), Mel und Mischa morgens um 07.45 Uhr herzlich empfangen wurden.
|