Gott hat jedem Menschen etwas gegeben,
womit er andere glücklich machen kann.

Phil Bosmans
 
 Freitag, 30 Juli 2010
    
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29. Juni – 1. Juli 2009: Valley of Fire PDF Drucken E-Mail

Wir haben uns entschieden, heute ins Valley of Fire zu fahren und möglichst dort im Park einen Campingplatz zu erhalten. So fahren wir zuerst durch St. George um noch einiges einzukaufen und im Starbucks ein Kaffee zu geniessen. Die Interstate 15 führt uns dann weiter durch die trockene Wüstengegend Arizonas und Nevadas und durch den Staatenwechsel gewinnen wir wieder einmal mehr Zeit (+ 1 Stunde).
Im Valley of Fire ist es ziemlich heiss (über 40 Grad) und deshalb ist der Campingplatz auch nicht überfüllt :-) So konnten wir uns ein schönes Plätzchen aussuchen, welches sogar Strom und Wasseranschluss hatte. Anschliessend sind wir noch kurz zum Visitor Center gefahren, welches aber schon geschlossen war. Unterwegs dorthin mussten wir anhalten um eine ganze Schar Road Runner (Vögel) über die Strasse „rennen“ zu lassen. Während dem wir dann auf dem Camping dank dem Strom unseren Camper klimatisieren konnten, spielten wir auf dem grosszügigen Vorplatz ein bisschen Volleyball und Speedminton. Die Wärme liess es dann auch allemal zu bis spät in die Nacht hinein draussen zu sitzen und Fotos auszusortieren.

Wir haben uns entschieden, dass wir noch eine Nacht länger auf diesem wirklich wunderschönen Camping mitten in der Natur zwischen den feuerroten Felsen bleiben werden, auch wenn wir das Gefühl haben, dass die Heizung nun abgestellt werden könnte :-) So haben wir tags darauf unseren Campingplatz verlängert, bevor wir unsere Bikes für die geplante Tour durch das Valley of Fire rüsteten. Im Visitor Center haben wir uns eine Map des Valleys besorgt, damit wir uns auch ein Bild über die Strecke machen konnten. Dann geht's los: Hügel rauf, Hügel runter, ... Die Aussicht vom Rainbow Vista ins Valley der farbigen Gesteinsformationen ist grandios. Die Strasse endet bei den White Domes, welche wir auf einem Wanderweg umrunden konnten. Die geformten Felsen auf diesem Rundgang sind sehr faszinierend und leuchten zum Teil wie Feuer. Auf dem Retourweg mit den Bikes macht mir (Sabrina) die Hitze (42 Grad) nun doch ein wenig zu schaffen, so dass mehrere Stopps fürs trinken nötig waren. Noch gerade rechzeitig waren wir wieder beim Visitor Center angekommen (sie schliessen heute eine Stunde früher für die Inventur) und konnten ein kühles CocaCola aus dem Automaten geniessen, was sehr gut tat. Das letzte Stück zurück zum Camper war dann noch vom Gegenwind geprägt, aber doch weniger anstrengend. Da wir den Campingplatz bereits am Morgen reserviert hatten, konnten wir den Camper den ganzen Tag am Strom angeschlossen und die Klimaanlage laufen lassen. So freuten wir uns zurück in einer abgekühlten Atmosphäre eine Glace zu geniessen und das zNacht zuzubereiten.

Wir haben uns entschieden heute zuerst weiter zu fahren und dann erst zu frühstücken. So haben wir als erstes noch einen Zwischenhalt beim Elephant Rock des Valley of Fires gemacht, bevor wir an den Lake Mead gefahren sind. In der Callville Bay haben wir also gefrühstückt und in Boulder Beach unsere Beine im warmen Wasser des Lakes vertreten. Die Überquerung des Colorado Rivers in Bullhead City war ein krasser farblicher Kontrast zu den trockenen und faden Wüstenlandschaften entlang der Highways 95 und 68. Abgesehen davon und das wir ab und zu an einem "Mini Las Vegas" vorbei fuhren, war auf diesem Streckenabschnitt nicht viel los. In Kingman haben wir das Visitor Center besucht, um uns zu erkundigen, wo es unterwegs nach Hualapai Hilltop noch Campingplätze gäbe. Da es nur einen gab und dieser kaum näher als die in Kingman selbst lag, haben wir uns entschieden, auf dem Parkplatz vom Wal-Mart Supercenter zu übernachten. Dort haben wir nun auch zNacht gegessen und ein bisschen Volleyball gespielt, bevor wir hinters Rucksack packen machten. Bald einmal merkten wir, dass unsere beiden Velo-Rucksäcke zu klein sind, für das was wir in Supai benötigen. Tja, so gingen wir um 23.30 Uhr noch in den Wal-Mart und kauften uns für wenige Dollar einen grossen Rucksack.

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