Gott hat jedem Menschen etwas gegeben,
womit er andere glücklich machen kann.

Phil Bosmans
 
 Freitag, 30 Juli 2010
    
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23. – 26. Juni 2009: Capitol Reef und Bryce Canyon Nationalparks PDF Drucken E-Mail

Nachdem wir heute Morgen unsere Kleider gewaschen haben sind wir zum Gobelin Valley gefahren. Dort gibt es jede Menge durch Erosion geschaffener Sandsteinskulpturen und viele wilde Antilopen zu sehen. Der Charakter der Strecke zum Capitol Reef Nationalpark war dann ganz anders als gewohnt. Sie führt durch eine Landschaft aus grauschwarzen Sandhügeln und Dünen. Im Visitor Center haben wir uns über die verschiedenen Trails informiert, bevor wir dem Scenic Drive entlang in die Capitol Gorge Schlucht hineinfuhren. Vom Parkplatz weg führt ein kurzer Trail zum Capitol Gerorge und den Waterpocket Folds. Das sind ganz kleine Wassertümpel, welche sich aber gut verstecken. Zum Glück haben wir Sie noch rechtzeitig entdeckt, waren wir doch bereits wieder beim Abstieg. Nach dem Abendessen sind wir auf dem Golden Throne Trail zu diesem Felsmonolithen gewandert, wobei wir es nicht belassen konnten. Die Berglandschaft präsentierte sich in der Abendsonne wirklich goldig, deshalb sind wir noch ein Stück weiter nach oben gewandert. Es hat sich gelohnt, denn das Panorama war einfach herrlich. Da die Sonne nun schon untergegangen war und es in diesen Canyon-Wänden schnell dunkel wird, haben wir uns entschieden, beim Abstieg vom Golden Throne zum Camper hinunter zu joggen. Die Retourfahrt auf dem schmalen Scenic Drive war dann um einiges einfacher, da der Park um zehn Uhr schliesst und wir mit keinem Gegenverkehr mehr rechnen mussten. Wir sind dann nach Torrey gefahren und haben auf dem 1000 Lakes RV Park noch ein Plätzchen zum übernachten erhalten.

Nachdem wir dann die restlichen Tage für die Besuche im Bryce- und Zion Nationalpark sowie für das Valley of Fire geplant hatten, brechen wir am nächsten Morgen zum Bryce Canyon auf.
Die Strecke durch den Dixie National Forest nach Boulder ist so saftig grün und die Ausblicke auf den Capitol Reef Nationalpark, den Lake Browne und die Henry Mountains. sind einfach fantastisch. Nach der einzigen Kreuzung in Boulder führt die Strasse längs auf einer Hügelkante und die Landschaft ändert sich wieder in farbige Stein- resp. Felsformationen. Der Wandertrail zum Lower Calf-Creek Fall war der absolute Höhepunkt heute. Der Weg führt durch dschungelartige, strandähnliche und auch felsige Abschnitte zum Wasserfall, wo man gut baden kann. Nachdem wir wieder zurück beim Camper ankamen, fahren wir auf dem Scenic Bayway dem Sonnenuntergang zum Bryce Canyon entgegen.

Für den nächsten Tag planten wir den Sonnenaufgang zu schauen und anschliessend in den Bryce Canyon hinunter zu wandern. So stehen wir um 05.30 Uhr auf, damit wir rechtzeitig beim Bryce Point ankommen. Eigentlich hätte die Sonne um 06.09 Uhr aufgehen sollen. Diese liess sich aber ein bisschen Zeit und lässt sich wenig später am wolkenbedeckten Himmel blicken. Wie es die Park-Zeitung „The Hoodoos“ beschreibt, ist der Queens Garden- und Navajo-Loop Trail wirklich eine der schönsten Wanderungen. Anschliessend kehren wir wieder zum Camper zurück und stärken uns für die geplante Bike-Tour zur Natural Bridge. Mit viel Wind ging es bergauf und dann wieder hinunter, was schon ein bisschen mühsam war. So konnten wir uns aber auf eine Rückfahrt mit Rückenwind freuen. Die Natural Bridge ist eine ziemlich brüchiger Arch aus Sandstein in orangener Farbe, welche sich zusammen mit dem grünen Wald wunderschön ergänzt. Auf dem Rückweg haben wir beim vielsagenden Inspiration Point Zwischenhalt gemacht um noch einmal das spektakuläre Amphitheater des Bryce Canyons zu geniessen. Da es heute wegen des bedeckten Himmels nicht nach einem Bilderbuch-Sonnenuntergang aussah, sind wir auf den Camping zurück gekehrt und haben wieder einmal grilliert.

Eigentlich wollten wir heute Morgen den Fairyland Trail wandern. Da aber die Wetterprognose ziemlich gewittrig und regnerisch ausfällt haben wir wieder einmal ein bisschen Büroarbeit erledigt. Die Wettervorhersage hatte recht, denn im Verlauf des Vormittags zog ein grobes Gewitter über uns, wobei auch viel Regen fiel und wir froh sind, im Auto zu sitzen. Kurz nach dem Mittag sind wir dann nach Cedar City losgefahren. Die Strecke führte uns durch den Red Canyon, wo die orangeroten Felsformationen und berühmten Tunnelbogen im grünen Wald sehr schön zur Geltung kommen. Es folgte ein kleiner Abstecher zum Cedar Breaks National Monument. Dies sind erodierte, rote Sandsteinformationen und sehen dem Bryce Canyon sehr ähnlich. Durch eine schöne saftig grüne Wald- und Gebirgslandschaft erreichen wir Cedar City.

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