Gott hat jedem Menschen etwas gegeben,
womit er andere glücklich machen kann.

Phil Bosmans
 
 Freitag, 30 Juli 2010
    
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19. – 22. Juni 2009: Arches und Canyonlands Nationalparks PDF Drucken E-Mail

Heute fahren wir in den Arches Nationalpark und nehmen uns den Devils Garden Hike Trail sowie den Sonnenuntergang beim Delicate Arch vor. Der Landscape Arch ist für uns einer der eindrücklichsten und schönsten Arches. Nach kurzen Kletterpartien haben wir in der Höhe mit schönstem Ausblick auf den Nationalpark z’Mittag gegessen, bevor wir weiter zum Double-O-Arch gewandert sind. Dort hat es aber extrem viele Touristen und so ziehen wir es vor via primitive Trail zum Private Arch weiter zu laufen. Unterwegs haben wir noch einen österreichischen Professor getroffen, der in Seattle an der Uni unterrichtet. Nach kurzem Small-Talk über Rattlesnake-Bisse, die amerikanischen Flaggen, etc. haben wir noch eine Lektion über das Münzenstück „Quarters“ erhalten und sind nun aufdatiert, welche Variationen der Rückseite es gibt. Nachdem wir wieder beim Camper ankamen, sind wir sofort auf den Parkplatz des Delicate Arch gefahren. Denn bei der Ankunft beim Devils Garden hatten wir heute Mühe einen Platz zu finden und da ein schöner Sonnenuntergang vorausgesagt wurde, könnte auch dieser Parkplatz voll werden. Falsch gedacht - wir waren einer der ersten RV’s! Gemütlich haben wir im Camper z’Nacht gegessen, bevor wir auf den Trail zum Delicate Arch gestartet sind. Oben angekommen, waren viele Fotostative bereits aufgestellt. Während dem die Sonne langsam runterging, rebelte es auf einmal von jungen Menschen. Gegen 200 haben sich ein Wettlaufen bereitet, wer als erster oben ist. Auf jeden Fall ist kaum einer von ihnen trocken angekommen. Das Gruppenbild unter dem Arch war schon der Hammer, so dass Marc sich dieser Gruppe fürs Foto anschloss. Es merkte eh keiner, ob einer mehr oder weniger drauf war :-)
Nachdem die Sonne untergegangen war, haben wir noch ein schweizer Paar (Bruno und Regula) kennen gelernt und sind mit ihnen wieder zum Camper zurück marschiert.

Für den nächsten Tag haben wir uns den weltbekannten Slickrock Bike-Trail vorgenommen. Da es aber am Morgen ein wenig regnete, haben wir es vorgezogen auszuschlafen, auch weil uns der gestrige Tag doch etwas mehr Kraft kostete. So sind wir erst gegen zehn Uhr aufgestanden und haben gemütlich gefrühstückt. Am Nachmittag machten wir uns auf und fuhren nach Moab um das kleinste Zahnritzel eines Bikes reparieren zu lassen, denn ohne den kleinsten Gang, wäre es wohl nicht möglich den Slickrock Trail zu biken. Anschliessend fuhren wir zu den South und North Windows Arches des Nationalparks. Beim Turret Arch hat es weiter oben noch ein kleines Loch. Marc hat sich gewagt, in dieses raufzuklettern und stellte fest, dass es so ohne Sicherung doch etwas happig war. Der Abstieg wiederum war zu seinem Erstaunen sehr einfach. Im Double Arch haben wir den Sonnenuntergang genossen sowie einer Touristin, welche wegen eines Familien-Fotos auf den Arch geklettert ist, geholfen, wieder runter zu kommen.

Der nächste Tag war der perfekte Tag für den Slickrock Trail :-). Das Wetter stimmte, die Temperatur müsste jedoch nicht so heiss sein. Bevor wir uns auf den Weg zum Slickrock machten, kauften wir im Supermarkt in Moab noch eine Sonnenbrille für Marc, da seine kaputt ist. An der Kasse haben wir aus heiterem Himmel wieder Regula und Bruno getroffen. Wir haben völlig nicht mit ihnen gerechnet.
Nachdem wir die Gebühr für den Slickrock Trail bezahlt hatten, sind wir auf unsere Bikes gestiegen und ein paar Meter losgefahren. Bald habe ich gemerkt, dass dieser Trail für mich zu schwierig ist und habe mich entschieden umzukehren. So ist Marc den Trail (12,7 Meilen) alleine gefahren, währenddem ich auf den Camping zurück radelte. Nach dem Duschen und Abendessen sind wir noch zum Corona Arch spaziert und haben dort die ruhige Natur genossen.

Tags darauf haben wir einen 4WD-Jeep von Cliffhanger Jeep Rental gemietet. Damit wir möglichst viel von diesem Abenteuer erleben können, sind wir früh ausgestanden. Und los geht’s ... wir haben uns bereits gestern entschieden, den White Rim Trail zu fahren. Beim Besuch des Visitor Centers des Canyonlands Nationalpark haben wir unseren Entschluss jedoch wieder rückgängig gemacht, da dieser Trail über 100 Meilen lang ist und das in einem Tag auf dieser Offroad-Strasse kaum zu schaffen ist. So sind wir zuerst auf der normalen Strasse zum Grand View Point Overlook und zum Mesa Arch gefahren. Anschliessend sind wir auf der kurvigen Strasse des White Rim Trails in den Canyon hinunter bis zum Musselman Arch gefahren. Am Gooseneck Overlook haben wir einen Zwischenstopp eingelegt, da wir von dort aus wiederum eine Wendung des Colorado Rivers bestaunen konnten.

thumb_09_deadhorsepoint_panorama.jpg

So konnten wir getrost den Dead Horse Point des gleichnamigen State Parks auslassen. Der Musselman Arch sieht sehr faszinierend, aber auch ein bisschen gefährlich, aus und trotzdem konnten wir es nicht lassen, über ihn zu hinüber zu laufen. Nachdem wir den Jeep wieder retourniert hatten, sind wir nach Green River gefahren und haben dort auf dem Shady Acres Campground übernachtet.

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