Gott hat jedem Menschen etwas gegeben,
womit er andere glücklich machen kann.

Phil Bosmans
 
 Freitag, 30 Juli 2010
    
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16 .– 17. Juni 2009: Page PDF Drucken E-Mail

Obwohl wir bereits um sieben Uhr wach waren, haben wir die Checkout-Zeit wieder einmal voll ausgeschöpft. Nach einem gemütlichen Morgenessen haben wir den weiteren Verlauf unserer Ferien geplant. Dem Desert View Drive entlang gibt es noch viele schöne Aussichtspunkte auf den Grand Canyon. Über den Namen Desert = Wüste haben wir uns aber doch ein bisschen gewundert. Doch beim letzten Halt hat sich das Rätsel gelöst. Es war der Desert View Point und von dort aus sieht man östlich doch tatsächlich ein Wüstengebiet. Weiter sind wir dann mit mehreren Zwischenstopps, wo wir in Canyons hinunter sehen konnten, nach Page gefahren. Die landschaftlichen Bilder, die wir heute wieder sehen durften, waren einmal mehr prächtig. In Page sind wir dann zum Horseshoe Bend spaziert. Von dort aus sieht man die enge Kehre des Colorado Rivers. Dieser Ausblick ist so schön, einfach ein absolutes Muss auf dieser Strecke zu halten. Auf dem Lake Powell Campground haben wir dann übernachtet, weil es dort wieder einmal WiFi gibt und wir die nächsten Übernachtungen in den Nationalparks via Internet reservieren wollten. Dies hat aber schlussendlich nicht geklappt, weil alle Campings voll waren oder nur noch Walk-In-Plätze (first come, first served) zur Verfügung standen.
Leider hat uns heute der Camper mit dem Starten (Batterie) des Motors immer wieder Sorgen bereitet und wir mussten oft die Hilfsbatterie einsetzen.

Die Dienstleistungen von Moturis sind super. Haben wir doch am nächsten Morgen ein Telefonanruf erhalten (auf Deutsch), dass wir uns im Wal-Mart eine neue Fahrzeug-Batterie einsetzen lassen sollen. Nachdem wir das erledigt haben, funktioniert das Starten des Campers wieder bestens.
So fahren wir weiter zu den Antelope Canyons, wo wir uns Tickets für die geführte Canyon-Tour kauften. Das Geld war es wirklich wert. Die Sandsteinwände des Upper Canyons präsentierten sich bei sonnigen und wolkigen Abschnitten wirklich von der schönsten Seite und die Farben sind einfach umwerfend. Marc hat enorm viele Fotos davon gemacht, so kenne ich ihn gar nicht. Denn meist ist es so, dass ich die doppelte Anzahl Fotos mache, damit eines gut kommt :-) Auch ich habe mit meinem Handy ein paar Fotos gemacht und war erstaunt, dass ich sogar Panorama-Bilder machen kann, die gar nicht mal so schlecht aussehen.

thumb_antelopecanyon.jpg

Da nun ein Gewitter über die Gegend zog sind direkt zum Antelope Point gefahren. Nachdem wir auch die Temperatur des Lake Powell gefühlt haben, fahren wir weiter dem Monument Valley entgegen. Unterwegs gibt es wieder viele landschaftliche Sujets zu sehen. Im Monument Valley angekommen, sind wir auf einen schönen Aussichtsplatz gefahren und haben im Camper das Nachtessen gekocht. Das Fleisch, welches Marc eingekauft hat, war so gross, dass es ohne zerschneiden nicht in der Bratpfanne platz hatte, aber es schmeckte sehr gut. Nachdem wir den Sonnenuntergang bei windigen und sandigen Verhältnissen genossen, haben wir auf dem beleuchteten Parkplatz des Supermarktes noch Speedminton gespielt.

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