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Viele Wasserfälle, Flüsse, schöne Landschaften und auch Bären gibt es im Yosemite National Park zu sehen, was uns oft dazu bewegte stillzuhalten, um zu fotografieren. Vor allem den Babybär, den wir gesehen haben hat uns zum staunen gebracht. Wir waren uns vorher gar nicht bewusst, dass ein Bär den Baum hochklettern kann. Im Camping Reservationscenter konnten wir uns nach langen Minuten des Wartens ein frei gewordener Campingplatz für die Nacht ergattern. Leider war das Wetter feucht und kalt, weshalb wir uns entschlossen mit dem Auto zum Glacier Point zu fahren. Oben angekommen, wow da hat man vielleicht eine Aussicht auf das Yosemite Valley. Interessant war auch, wie schnell die Nebelschwaden unterwegs waren. War doch der Half-Dome noch ohne Nebel, ging es nur wenige Sekunden und er war von der Bildfläche verschwunden. Als wir am nächsten Morgen erwachten, haben wir entgegen des Wetterberichts die Sonne gesichtet, was uns natürlich sehr erfreute. Nach einem reichhaltigen zMorge sind wir zu Fuss zu den Nevada Falls aufgebrochen. Wir sind dann noch ein paar Kilometer weiter Richtung Half Dome gewandert. Nach einem kurzen Picknick-Aufenthalt haben wir uns entschieden umzukehren, da es nun doch ziemlich kalt (2000 müM). Zudem war der Dome nun auch im Nebel. Natürlich sind wir auch nicht trocken unten angekommen, da doch ziemlich viel Wasser bei den beiden Fällen (Nevada und Vernal) fliesst. Nach der Wanderung sind wir über den schnee- und nebelbedeckten Tiogapass nach Lee Vining gefahren und haben unterwegs noch viele Rehe gesehen. Tags darauf sind wir zur verlassenen Ghost Town Bodie gefahren. Der Zufahrtsweg war nicht asphaltiert, was in unserem Kühlschrank ein ziemliches Durcheinander anrichtete. Der sonnenversengte Holzgeruch in Bodie habe ich nicht so gerne gerochen, aber Marc hat es dort sehr gefallen. Der Weg führte uns dann an den Salzsäulen des Mono Lakes und den Hot Creeks vorbei. Die Strassenbedingungen sind heute sehr gut und ruhig, so habe auch ich mich gewagt, die ersten Meilen mit dem riesen Camper zu fahren. Nachdem wir in Bishop alles nötige für’s Death Vally eingekauft haben und den Tank des Campers gefüllt haben, sind wir weiter nach Lone Pine gefahren, wo wir auf dem Boulder Creek RV Resort den Reisebericht schrieben, Fotos auf die Webseite hochluden und übernachteten. Am nächsten Morgen wurden wir von der Hitze und der Sonne geweckt. Es war das erste Mal, dass unsere Heizung, welche wir bisher jede Nacht benötigten, von selber aufhörte zu heizen. Auf der ziemlich windigen Fahrt durch das Death Valley sieht man vor allem Sand und Stein in allen Farben sowie Salz und zwischendurch ein paar grüne Sträucher. Nicht nur unser Camper schwitzte durch die trockene hügelige Wüste, sondern auch wir. Bei den grossen Sanddünen, haben wir ein paar schöne Sprünge mit der Fotokamera festgehalten, bevor wir auf den Camping Furnace Creek gefahren sind. Dort angekommen, haben wir bald mal mit den härzigen kleinen Eichhörnchen Bekanntschaft geschlossen. Ein Foto von ihnen, kostete uns eine Erdnuss, ansonsten sind Sie wieder weg, bevor man Sie überhaupt recht geortet hat. Das New Yorker-Steak wollte trotz der Hitze nicht so recht auftauen, was uns aber nicht daran hinderte es zu grillieren. Es schmeckte sehr gut. Die Nacht war dann so heiss (knapp 30 °C), dass wir jedes Fenster im Camper offen liessen, damit es wenigstens ein bisschen Durchzug gab. Am Morgen sind wir darum auch früh erwacht und haben nach einem guten Frühstück geschaut, was wir heute unternehmen wollen. Wir sind dann zu unserem ersten Zwischenstopp, den Golden Canyon aufgebrochen. Zu Fuss, aber ohne Wasser sind wir bis zu der Red Cathedral gewandert. Diesen Canyon-Besuch war es sich wirklich wert. Zurück beim Auto tankten wir mit kaltem Wasser nach, so dass es Marc gerade Kopfschmerzen gab. Der nächste Stopp war der Zabriskie Point, wo wir viele Touristen trafen. Die Aussicht dort ist wirklich toll, so dass wir die Touristenmenge verstehen. Als letzten Zwischenstopp für heute war der 21 km lange und bis zu 15% steile Abstecher zum Dantes View (1669 müM), wo man unter anderem auch zu Badwater (86 m below Sea level) sieht. Zudem hat man dort oben eine Rundumsicht über das ganze Death Valley.
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