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Am nächsten Morgen wurden wir im Hotel von unserem Campervermieter Moturis abgeholt und zur Vermieterstation gefahren. Wir haben einen grosszügigen, guterhaltenen und schönen Camper erhalten. Dazu haben wir zwei Bikes gemietet. Wir suchten uns als erstens ein Einkaufszentrum, wo wir einige Einrichtungsgegenstände und Lebensmittel einkauften. Da der Camper gross (12 Fuss hoch und 8,5 Fuss breit) und vor allem lang (25 Fuss) ist, brauchen wir immer gerade zwei Parkfelder. Auf dem berühmten Highway #1 fahren wir los in Richtung Malibu und haben uns dort ein schönes Plätzchen mit Meersicht ausgesucht. Tags darauf fahren wir nochmals ein kleines Stück auf dem Highway #1, immer mit kleinen Zwischenhalts am Meer. u.A. sind wir auch in Malibu an einen Strand und haben dort die bekannten Baywatch-Häuschen fotografiert, bevor wir ca. 7,5 km dem Strand entlang joggen gegangen sind. Anschliessend ging Marc heute das erste Mal im pazifischen Ozean baden. Da es aber doch ein bisschen kühl (59 °F = 15 °C) war, war er nicht so lange im Wasser. Wir haben uns einen Campingplatz im Leo Carillo State Park reserviert, auf welchen wir nach unserer sportlichen Aktivität und einem Abendessen zurück gekehrt sind. Zu unserem Erstaunen war unser Platz schon mit einem Zelt besetzt, denn Pöch (Rolf Locher, Arbeitskollege von Marc) hat sich von unterwegs gemeldet, dass er für eine kurze Zeit zu uns stossen wird. So haben wir mit ihm bis spät in die Nacht noch einige Reiseerlebnisse ausgetauscht. Am nächsten Tag geht es nochmals ein Stück zurück an die Santa Monica Pier. Nachdem wir 32 Dollar für einen Parkplatz in der Nähe der Pier bezahlt haben sind wir mit den Velos von der Santa Monica Pier dem Ocean Front Walk (Promenade) entlang, welcher vollgespickt ist von T-Shirt Shops, Imbissbuden, Fitness-Studio unter freiem Himmel, Wahrsager, Rollerblade-Akrobaten, Rapkünstler, etc. nach Venice Beach gefahren. Pöch ist unterdessen etwas vorausgereist und hat für die nächsten zwei Nächte einen Platz auf dem Lake Cachuma State Park reserviert. Auch dort angekommen, haben Marc und Pöch in unserem kleinen Reise-Grill angefeuert und warten darauf, das die Glut genügend warm ist um die Steaks zu grillieren. Kaum war es soweit, kommt unser Camping-Nachbar vorbei und fragt: Hi Guys, does it work? Would you like to use my Gasgrill? Nach kurzer Unterhaltung stellten Sie rasch fest, dass alle vom selben Land (nämlich der Schweiz) stammen. So wurden wir nach dem Abendessen noch zu einem kleinen Drink bei Remo und Rapha in ihren geräumigen Wohnwagen eingeladen. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir nach Santa Barbara gefahren und Marc hat den Hafen und die Pier besucht während ich im Camper nochmals ein kleines Nickerchen nahm. Nachdem wir im beliebten Einkaufsladen der Amerikaner „Trader Joe’s“ eingekauft haben sind wir auf den Camping zurück gekehrt. Auch heute Abend haben wir wieder mit Pöch auf dem Reisegrill grilliert. Einige der Champignons sind aber leider in die Kohle abgestürzt und wir konnten Sie nicht mehr geniessen. Da wir heute das erste Mal eher früh gegessen haben, hat es gut gereicht Volleyball und „6 Nimmt“ zu spielen. Noch einmal haben wir zusammen mit Pöch gefrühstückt, bevor er in etwas schnellerem Tempo weiter nach Salt Lake City fährt. Nachdem auch wir den Camper für die Weiterfahrt gerüstet haben, haben wir uns von Remo und Rapha verabschiedet. Unterwegs auf dem Highway #1 gab es wiederum sehr viel zu sehen. Das dänische Dörfchen Solvang und die Tiere waren toll. Die Eichhörnchen haben uns die Erdnüsse aus der Hand gegessen und die Seeelephanten grunzten, dass war ein richtiges Grunz-Konzert :-) Nachdem es doch schon wieder etwas spät wurde, entschliessen wir uns, auf dem Plaskett Creek State Park zu übernachten um am nächsten Tag nach Marina Dunes zu fahren. Unser nächstes Ziel ist San Francisco. Als erstens haben wir ein Zwischenstopp auf der Santa Cruz Pier eingelegt. Dort trifft man auf Vergnügungspark pur! Unter Anderem hat es auch viele vermeintliche Kaugummiautomaten, wo ich voll stolz einen rausrollen liess. Schon bald merke ich jedoch, dass der zum kauen zu hart war. Beim etwas genaueren hinschauen steht auf dem Automat, dass es harte Jawbreaker (Backenbrecher) Bonbons sind. Nachdem wir im Candlestick RV Park in San Francisco eingecheckt haben, sind wir mit dem Camper losgefahren um die Stadt zu erkunden. San Francisco ist ja unter anderem auch sehr bekannt für die hügeligen Strassen. So konnten wir es nicht unterlassen ein bisschen in der Stadt rumzukurven um zu schauen, ob der Camper die Steigungen dieser Strassen bewältigen kann. Die enge siebenspurige Strasse führte uns über die bekannte Golden Gate Bridge. Marc ist stolz, diese mit dem Camper überquert zu haben. Nachdem wir einen schönen Aussichtspunkt gefunden haben, haben wir bis spät in den Abend ein paar schöne Fotos von der Bridge und der Stadt gemacht. Wir haben uns entschieden, dass wir die Stadt auch noch zu Fuss besichtigen wollen. So haben wir am nächsten Tag den Shuttle vom Camping ins Zentrum genommen. Unsere Stadtbesichtigung beginnt in China Down. Weiter geht’s via Fishermanns Warf auf die Pier 39 und schliesslich sind wir mit dem Cable Car bis zur Lombard Street gefahren. Da es heute sehr kalt und windig ist, haben wir uns zwischendurch auch im Starbucks und Subway aufgewärmt. Am Abend holte uns der Shuttle wieder ab und wir kehrten erschöpft und müde zurück zum Camping. In San Francisco findet derweilen die JavaOne-Konferenz statt. Bereits von zu Hause aus hat Marc sich ein Ticket für die CommunityOne (Teil der Konferenz) gelöst. Da wir sowieso noch in die Stadt fahren müssen, um ein Email auszudrucken, haben wir uns entschieden diese kurz zu besuchen. Da ich noch kein Ticket besass, musste ich mich zuerst noch registrieren. Irgendetwas ist da aber schief gelaufen, so dass ich die Registration noch einmal starten musste, da ich zudem auch noch das Passwort, welches ich bei der Erstregistration eingegeben habe, innert 5 Minuten vergessen habe :-) (ig ha halt jitz Ferie). Da wir unser Camper auf zwei Parkplätzen mit Ticketuhr abgestellt haben und wir nur kurz lösen konnten, waren wir etwas an die Zeit gebunden. Als Marc aber an der Ausstellung gesehen hat, dass die Firma IceSoft/mimacom - von der die Post auch Software verwendet - T-Shirts verteilt, war es ihm ziemlich egal noch 10 Minuten in der Schlange anzustehen. Zum Glück haben wir dann keine Parkbussen erhalten. Anschliessend sind wir weiter nach Groveland gefahren. Das ist der letzte Camping vor dem Yosemite National Park.
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