Gott hat jedem Menschen etwas gegeben,
womit er andere glücklich machen kann.

Phil Bosmans
 
 Freitag, 30 Juli 2010
    
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11.12.2006 Mission Beach – Airlie Beach
Heute sind wir wieder ein rechtes Stück gefahren. Das Wetter am Morgen war zwar bedeckt aber trocken, so dass wir noch kurz den Mission Beach besuchten, aber bald schon weiter in den Süden losfuhren. Das Wetter wurde je südlicher immer je besser. So erreichten wir im späteren Nachmittag Airlie Beach, checkten auf dem Camping ein und verbrachten den Abend im schönen Städtchen.

12.12.2006 Airlie Beach
Da die Boote zum Besuch der Whitsunday-Inseln für heute bereits ausgebucht waren, beschlossen wir einen weiteren Tag auf dem schönen Adventure Whitsunday Camping und im Städtchen von Airlie Beach zu verbringen. Am Nachmittag fuhren wir in den Hafen von Shute Harbor und sind an einigen sehr schönen Villas vorbeigekommen. Den Abend verbrachten wir nach lädelen und einem Drink im Shipwrecked (legendäre Bar/Grill am Airlie Beach) am Lagoon von Airlie Beach. Es ist erstaunlich, wie viele schöne Pool-Anlagen hier in der Gegend am Strand öffentlich zur Verfügung stehen. 

13.12.2006 Whitsunday Islands
Heute sind wir um 8 Uhr vom Camping abgeholt und zur Jacht, die uns zu den Whitesunday Islands bringen sollte, gebracht worden. Das moderne und schnelle (3 Jet-Motoren) Schiff bot 50 Passagieren und den 7 Crew-Mitgliedern platz. Zuerst fuhren wir an der Hook Island vorbei in die Luncheon Bay, eine kleine Bucht, wo wir beim Schnorcheln ausgiebig Korallenriffe mit den schönsten farbigen Fischen bestaunen konnten. Danach sind wir in die Tongue Bay gefahren, von wo aus der Hill Inlet Lookout der Whitsunday Island bestiegen werden konnte. Die Aussicht von dort auf den Hill Inlet ist noch schöner und echter, als er auf den Postkarten dargestellt wird. Auf dem herrlich weissen Sand verläuft das Wasser von blau in grün.

Anschliessend ging die Fahrt über kleine Wellen zügig weiter, so dass die Gischt bis aufs Oberdeck des Jets spritzte. Diese kleine Abkühlung tat aber nur gut. Nach dem Mittagsbuffet auf dem Schiff hatten wir nun Zeit, den Rest des Nachmittags auf dem Whitehaven Beach zu baden – im Wasser (mit Stinger Suit) und in der Sonne! Die Rückfahrt in der Abendsonne nach Abel Point Marina (grosser Schiffshafen von Airlie Beach) führte an zahlreichen der 74 Whitesunday Inseln vorbei.

14.12.2006 Airlie Beach – Marlborough (Rockhampton)
Nachdem wir den Camper für die Weiterfahrt bereit gemacht hatten, fuhren wir in den Conway Nationalpark zu einem kleinen Wasserfall. Leider war der Wasserfall ausgetrocknet und nur noch das Wasserloch mit dem ausgetrockneten Bachbett vorzufinden. So fuhren wir weiter in den Süden und bogen in Sarina gegen das Meer hin ab. Da es aber in Sarina Beach leider kein Camping gab, mussten wir weiterfahren. Die nachfolgenden Campings, an denen wir vorbeikamen waren alle nicht gerade so super, so dass wir bis nach Marlborough weiterfuhren und dort auf einem einfachen Camping am Highway übernachteten.

15.12.2006 Bruce Highway: Marlborough (Rockhampton) – Tewantin (Noosa Heads)
Bereits um 09.20 Uhr kam die Campingwartin vorbei um uns zu sagen, dass wir den Campingplatz um 09.30 Uhr verlassen müssten. Sowas war uns bisher noch nie passiert. So sind wir bald aufgebrochen und dem Bruce Highway entlang nach Tewantin (Noosa Heads) gefahren. Am Abend sind wir in Tewantin angekommen und haben leider nicht die richtige Ausfahrt zum Campingplatz erwischt. Deshalb haben wir ihn einmal umkreist und uns ein bisschen in der Stadt verfahren.

16.12.2006 Sunshine Coast: Tewantin – Coolum Beach
Heute haben wir uns entschlossen, den Mt Tinbeerwah (265 müM) zu bestiegen. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht über die Noosa Region mit ihren vielen Seen und der Laguna Bay. Auf dem Rückweg hat Marc die grösste Echse (ein Riesending) hier in Australien gesehen. Als Sabrina auch schauen wollte, war sie schon im Gebüsch verschwunden. Weiter gings nach Noosa Head, wo wir beim Einlauf des Noosa Rivers in die Laguna Bay unsere Füsse im warmen Sand und Wasser vertraten sowie vom Laguna Lookout die Aussicht auf Noosa Heads genossen. 

Am Nachmittag fuhren wir an den Sunshine Beach und badeten in den ca. 1,5m hohen Wellen. In Coolum Beach erhielten wir den letzten freien Campingplatz, den wir, obwohl wir fast nicht parkieren konnten, gerne annahmen.

17.12.2006 Sunshine Coast: Coolum Beach - Maroochydore
Heute morgen hat es geregnet und so sind wir anstelle zu baden der Sunshine Coast entlang gefahren und haben uns die verschiedenen Städtchen (Maroochydore, Alexandra Headland, Mooloolaba, Caloundra) mit ihren Stränden angeschaut. Sozusagen haben wir mehr Coast als Sunshine gesehen ;-)

18.12.2006 Bruce Highway: Maroochydore – Hervey Bay
Heute Morgen haben wir uns bei wieder herrlichem Wetter ein schönes Plätzchen zum Baden ausgesucht. Leider waren die Wellen nicht mehr so hoch, wie am Sunshine Beach. Anschliessend sind wir nach Hervey Bay aufgebrochen und haben unterwegs auf einem schönen Aussichtpunkt direkt am Meer einen kleinen Imbiss gegessen.

In Hervey Bay angekommen, sind wir in den Hafen gefahren, um zu schauen, wo wir morgen (wenn wir nach Fraser Island übersetzen) den Camper hinstellen können und wo wir uns einchecken müssen. Auf der Rückfahrt zum Camping haben wir uns entschlossen, das Abendessen am Strand zu geniessen, bevor wir die Koffer für Fraser Island packten.

19.12.2006 Hervey Bay – Fraser Island
Da wir erst um 11:30 Uhr einchecken mussten, sind wir wieder einmal zum McDonalds gefahren, um die Emails herunter zu laden. Um 12:00 Uhr legten wir mit dem Katamaran „Kingsfisher Bay I“ zur Überfahrt nach Fraser Island ab. Die Fahrt führte um die Woody Island herum, da der direkte Weg durch die Great Sandy Strait zu seicht war. 45 Minuten später kamen wir im Resort an und fanden ein schönes, in die Natur eingebetetes Zimmer vor. Der Strand des Kingfisher Bays war übersät mit vielen kleinen Sandkügelchen und Löcher, die von kleinen weissen Krebschen stammten, welche im Scharm über den Sand sprangen und plötzlich in ihren Löchern im nassen Sand verschwanden.

Vor dem Nachtessen unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zum Lookout an der Küste und waren gerade zum Sonnenuntergang am Jetty zurück.

20.12.2006 Fraser Island: Dolphin Tour
Am Morgen früh starteten wir zu einer Dolphin Tour mit dem Blue Dolphin Katamaran von Peter Lynch in die Great Sandy Strait. Wir fuhren zum River Head, wo der Mary River in die Bucht einfliesst und deshalb dort Delfine anzutreffen sind. Auf dem Weg dorthin haben wir etwa 5-6 Flipper angetroffen. Zwei davon waren noch recht klein (also jung). Die Delphine tauchten immer wieder ab, da sie anscheinend auf Fischfang waren. Zum Spielen mit uns waren sie nicht so aufgelegt, aber bereits das schöne synchrone schwimmen der Tiere war wunderbar zum beobachten. In der Flussmündung an der Tideline des Mary Rivers haben wir dann die scheuen indo-pazifischen Humpback Delphine angetroffen. Auch hier waren es etwa wieder 5-6 Tiere, die aber nie nahe ans Boot herankamen und deshalb nur von weitem beobachtet werden konnten.

Den Nachmittag verbrachten wir beim Hotel am Strand der herrlichen Seenlandschaft des Kingsfisher Bay.

21.12.2006 Fraser Island: 4WD Tour Beauty Spots
Mit Derek unserem Ranger starteten wir um 8:30 in einem grossen 4WD Bus auf die Beauty Spots Tour quer über die Fraser Island. Wir hatten noch nicht das Areal des Kingsfisher Bay Resorts verlassen, wurde die Strasse so sandig und hubelig, dass auch ein 4WD-Fahrer gefordert wurde.
Rasant fuhr Derek den Sandweg entlang und warnte einfach alle, die Sicherheitsgurte zu tragen. Zwischendurch unterbrach ein „Ooops“ seine Erläuterungen zur Insel und deren wilden Vegetation, wenn er aufgrund eines Hubel/Lochs aus dem Sitz gehoben wurde oder einfach eine Vollbremsung machen musste, weil er eine der wenigen Kreuzungen verpasste. Den ersten Halt legen wir am McKenzie Lake ein wo Marc, nachdem er von Sabrina komplett im Sand eingebuddelt wurde, sich im frisch und klaren Wasser abwaschen durfte. Vorbei an der Central Station mit ihrem Rainforest Walkway ging es nach Eurong an der Ostküste der Insel. Auf dem Sandstrand gings zügig am Happy Valley zu den Pinnacels und dem Maheno Schiffswrack. Von hier aus starteten wir zu einem kleinen Rundflug über die Insel und bestaunten die Seen, Sanddünen und Waldlandschaften. Dabei durfte Marc sogar ein paar Bogen selber fliegen. Nachdem wir ein bisschen durch den Eli Creek gewatet und Derek den festgesteckten Bus aus dem Sand gezogen hatte, ging es wieder den wilden Weg quer über die Insel zurück zum Kingsfisher Bay.

22.12.2006 Fraser Island – Brisbane
Nach dem gemütlichen Morgen am Pool und See des Resorts sind wir mit der Fähre durch die Great Sandy Strait zurück nach Hervey Bay gefahren, wo unser Camper auf uns wartete. Danach fuhren wir mit dem Camper bis auf Brisbane, wo wir letztmals auf einem Big4 Camping übernachteten.

23.12.2006 Brisbane: Camperrückgabe
Den Morgen verbrachten wir auf dem Camping mit dem Ausräumen und Wegwerfen der vielen Sachen aus dem Camper, die wir nicht mehr in unsere Koffer verstauen konnten. Nachdem wir das Appartement im Medina Executive am Brisbane River bezogen hatten, brachten wir den Camper nach knapp 12000 gefahrenen km, keiner einzigen Tunneldurchfahrt und ohne Schaden problemlos zurück.

Auf dem Rückweg fuhren wir mit dem CityCat den River an den vielen Hochhäuser hinauf zu der Queen Street Mall, der grössten Einkaufsstrasse der Stadt. Doch leider schlossen die ersten Geschäfte schon wieder und wir spazierten zurück ins Hotel, um dort ein gutes Znacht zu geniessen.

24.12.2006 Brisbane
Nachdem wir im Appartement noch ein bisschen mit lesen und Photos sortieren ausgespannt hatten, schlenderten wir wieder in die Queen Street Mall. Obwohl es der 24. Dezember war, waren die Leute nicht so hektisch und recht freundlich. Auf der Strasse hatte es viele Künstler, die mit ihren Darbietungen die Aufmerksamkeit der Leute zu erhalten versuchten. Nebst ein paar kleinen Sachen, kauften wir uns eine Personenwaage, um unser Gepäck wägen zu können. Obwohl wir bereits eingepackt hatten, mussten wir noch ein paar Sachen umladen oder wegwerfen, um das Reisegepäcklimit nicht allzu sehr zu überschreiten.

Den heiligen Abend genossen wir in der South Bank, dem ehemaligen EXPO Park am Brisbane River. Viele Leute waren hier am spazieren, am grillieren oder einfach den Abend draussen am geniessen. Im Cafe San Marino gab es ein gutes Znacht bevor wir gemeinsam mit einem Glace in der Hand am Streets Beach, wo noch viele Kinder in den Sandpools badeten, „O du fröhliche“ sangen. Nach der Rückfahrt mit dem CityCat lasen wir miteinander die Weihnachtsgeschichte.

25.12.2006 Brisbane - Singapore
Nach einem gemütlichen Morgenessen in unserem Appartement sind wir mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Beim Gepäck waren alle vier Koffer gerade am Limit aber zum Glück gab es keine Probleme beim Einchecken. Bei schönem Wetter starteten wir eine halbe Stunde verspätet mit einem Airbus A330-300 von Quantas kurz nach Mittag in Richtung Singapore. Das Wetter war schön und so sahen wir im Flug die Inseln im Meer vor Brisbane und grosse Teile der Stadt. Der Flug führte zuerst übers Festland, dann der australischen Nordküste entlang über Darwin, über Timor und die Java Sea nach Singapore, wo es bereits wieder Dunkel war, als wir ankamen. Doch in der Innenstadt herrschte noch volle Weihnachtsstimmung. Viele Leute waren auf der Strasse und bestaunten die vielen Lichter und Marktstände.

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